Funkenbrauch im Allgäu

2016

Funkenzunft entlastet die Vorstandsschaft und freut sich auf die neue Funkensaison

Am letzten Donnerstag konnte Sabine Berte-Walser auf ihr erstes Jahr als neuer erster Vorstand bei der Funkenzunft zurückblicken. Nach einer kurzen Gedenkpause für den verstorbenen Ehrenvorstand Herbert Herrmann folgten der Rückblick des Vorstands, der offizielle Jahresbericht der Schriftführerin, Beate Maurus und der Kassenbericht von Finanzchefin Julia Ullmayer. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig durch die anwesenden Mitgliedern entlastet.

Das neue Funkenjahr wurde geplant, es wurde über die Verwendung des Gewinns des letzten Funkens beraten, der aufgrund der Wetterlage wirklich sehr gering ausgefallen ist. Zumindest musste die Funkenzunft keinen Verlust, wie im Vorjahr verbuchen.

Den Abschluss bildete ein kleiner Vortrag des Brauchtumswartes, Jochen Piecuch über die Bedeutung und den Ursprung des Funkenbrauchs.


Generalversammlung wählt neuen Vorstand

Bei der diesjährigen Hauptversammlung der Funkenzunft wurde der scheidende Vorstand Alois „Wiese“ Kappler sofort zum Ehrenpräsident ernannt. Da er auch nach seinem 7o. Lebensjahr als Vorstand aktiv war konnte er bisher noch nicht zum Ehrenmitglied ernannt werden. Dies konnten die anwesenden Mitglieder der Funkenzunft aber sofort nachholen. Clemens Oberschmidt, der erneut zum zweiten Vorstand gewählt wurde, brachte den Dank und die Anerkennung aller zum Ausdruck. Alois Kappler hat die Funkenzunft vor der Auflösung bewahrt, viele neue Mitglieder gewonnen und damit die Zahl der Mitglieder von 20 auf 64 erhöht. Altersbedingt scheidet er nun auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus, bleibt aber der Funkenzunft natürlich verbunden. Neben seinem Herz für die Jugend, dem „Funkensamen“ wie es der Gärtnermeister immer ausdrückte, hat er es auch verstanden die Frauen verstärkt in die Funkenzunft einzubeziehen. Er war wohl das letzte Gründungsmitglied, dass einen Vorstandsposten inne hat.
Jürgen Kaiser fungierte in seiner angenehmen und souveränen Art wieder als Wahlleiter.

Die später wiedergewählte Julia Ullmayer legte den Kassenbericht vor und wurde für ihre Arbeit ebenfalls entlastet. Im Jahresbericht ließ Sylvia Braun das Funkenjahr nochmals revue passieren. Sie übergab ihr Amt an Beate Maurus, die als neue Schriftführerin gewählt wurde.

Nachdem die gesamte Vorstandschaft entlastet wurde, stimmten die anwesenden Mitglieder einstimmig für Sabine Berte-Walser als neuen ersten Vorstand. Clemens Oberschmidt wurde als zweiter Vorstand wieder gewählt. Julia Ullmayer wurde ebenfalls als Kassier bestätigt und wie bereits erwähnt stößt Beate Maurus als neue Schriftführerin dazu.

Günther Pfender als Zeugwart und Jochen Piecuch als weiterer Brauchtumswart zusammen mit Norbert Geist sind neben Marc Ullmayer, dem Holzwart und Christoph Maurus als Jugendwart neu in den Beirat gewählt worden.

Neben einer intensiv besprochenen Satzungsänderung wurde noch das kommende Funkenjahr im Detail geplant und wichtige Termine gemeinsam abgestimmt.

An dieser Stelle sei dem scheidenden Vorstand Alois Kappler nochmals auf das Herzlichste gedankt und der neuen ersten Vorsitzenden eine gutes Händchen für die kommende Amtsführung gewünscht. Wir freuen uns alle auf die vielen Funken die noch kommen.

Feurio!


Der Mai ist gekommen und hat auf Winter gemacht …

Die traditionelle Maiausflug der Funkenzunft wurde fast ein Opfer des „Winters“. Eigentlich hatten sich alle Beteiligten redlich bemüht den Winter auszutreiben, allerdings war das 1. Maiwochenende ausgenommen feucht. So konnte nur eine kleine Runde, aber ein ausgedehntes gemütliches Zusammensein in Angriff genommen werden. Es war ausgesprochen kühl, wenn auch der große Regen ausgeblieben ist.

Biene und Dieter haben dennoch ganze Arbeit geleistet und einen gemütlichen Hock im Hasenwald organisiert. Einige Unentwegte sind die ganze Strecke gelaufen, einige junge Väter haben sich mit ihren Sprösslingen per Fahrrad aufgemacht und der Rest der Mannschaft spazierte in kleinen Gruppen zum Treffpunkt. Nach der Ansprache des Präsidenten und nachdem der Glühwein geleert war löste sich die Runde langsam wieder auf.Andacht bei der Ansprache

Dann hoffen wir alle auf eine wärmere und trockenere Tour beim nächsten mal.

Feurio!


Wasserspiele oder Schlamm-Catchen

so oder so ähnlich hätte man das Motto für den diesjährigen Funken nennen können. Beim Aufbau war der Wettergott ja noch auf der Seite der Funkenzunft. Aber bereits in der Nacht und besonders am Funkensonntag öffneten sich die Schleusen des Himmels, als ob jemand bereits versuchen würde den Funken zu löschen. Aber die solide Handwerkskunst und die Erfahrung unserer Funkenbauer lies es nicht zu den Funken schon vorab zu ertränken. Zwar mussten erst einige tausend Liter Regenwasser aus dem Funken verdampfen, aber dann brannte erst der Funken und später auch die Hexe lichterloh. Die Mühe und der Aufwand haben sich gelohnt und wieder einmal ging der Funken in Flammen auf um den Winter in Form des „bösen Geistes“ zu vertreiben.

Leider waren aufgrund der schlechten Witterung nur die abgehärtetsten Besucher unterwegs. Und so wundert es nicht, dass vieles, was vorab eingekauft werden musste leider keinen Abnehmer fand.

Vermutlich wird die Bilanz des Funkens 2016 negativ ausfallen, und die Vereinskasse noch einiges zuschießen müssen, damit alle Rechnungen bezahlt werden können. Um so mehr möchten wir uns bei allen Helfern und Unterstützer bedanken, ebenso bei unseren Besuchern. Sonst wäre die Bilanz noch schlechter ausgefallen. Aber für einen echten Funkenzünftler ist der abgebrannte Funken der Lohn der Mühen. Und so freuen wir uns auf das nächste Jahr, denn es kann nur noch trockener werden. Nasser, geht es fast nicht …

Feurio!

 


Funkenzunft spendet 500 € an Kinderpark

Die Funkenzunft Wangen hat 500 Euro an den Kinderpark in der Lindauer Straße gespendet. Dies berichtet der Verein. Wie in jedem Jahr werde ein Großteil des Gewinnes, der beim Abbrennen des Funkens durch den Verkauf von Kinderpunsch, Glühwein, Funkenringen und Würstchen erwirtschaftet wird, an soziale Projekte in und um Wangen gespendet. Sabine Torka, Vorsitzende des Kinderparks, freute sich sehr über die Spende, heißt es weiter. Da der Verein ehrenamtlich geführt wird und die Betreuung der Kinder und Babys an drei Vormittagen in der Woche für einen kleinen Obolus stattfindet, könnten mit der Spende kleinere Anschaffungen vorgenommen werden. Auf dem Bild zu sehen sind Wagatha Annelore, Ingeborg Fischer, Sabine Torka, Julia Ullmayer (von links). Foto: Funkenzunft

Funkenzunft Spende 2016

 


Der Winter kommt pünktlich zur Christbaumsammlung

Nach dem es nun einige Wochen viel zu warm und freundlich war, kam er doch höchst persönlich und pünktlich zur Funkensaison 2016. Der Winter! Die Christbaumsammlung fand wieder mit großem Erfolg statt. Verschiedene Vereine und die Funkenzunft Wangen hatten sich das Stadtgebiet wieder aufgeteilt und so fuhren verschiedene Teams die einzelnen Sammelpunkte an. Nach der kurzen Einteilung und Ansprache durch den 2. Vorstand, der wie jedes Jahr alles vorbildlich organisiert hatte, ging es kurz nach 09:00 los. Ca. um 13:00 waren dann über 2000 Christbäume am Funkenplatz gelagert und alle Helfer konnten sich ein gutes Mittagessen schmecken lassen.

Feurio!


Christbaumsammlung der Funkenzunft am 16.01.16

Dieses Wochenende ist es wieder so weit. Die Funkenzunft sammelt die Christbäume in Wangen ein. Die Stadt hat wieder die üblichen Sammelpunkte eingerichtet und Schilder aufgestellt. An dieser Stelle sein nochmals darauf hin gewiesen bitte nur ganze Bäume und keinen Baumschnitt oder Zweige dort abzuladen. Denn traditionell wird der Funken in Wangen nur aus Christbäumen errichtet und keine Abfälle verbrannt oder gar Brandbeschleuniger verwendet.

Sollte jemand diesen Termin trotz mehrfacher Ankündigung verpasst haben, dann können die Bäume auch direkt am Funkenplatz auf der Haid deponiert werden. Die Funkenzunft fährt zwar auch später noch die Sammelplätze ab, aber schöner wäre es, wenn wir am Samstag die Sammlung auch abschließen könnten.

In diesem Sinne,

Feurio!