Funkenbrauch im Allgäu

Archive for Februar, 2018

Funkensonntag

Brennender Funken

Nach den vielen Mühen und dem letzten wetterbedingt sehr schlecht besuchten Funken konnten wir uns dieses mal über einen schönen und erfolgreichen Funken freuen. An die 2000 Christbäume wurde gesammelt und am Funkenplatz zu einem schönen Funken aufgeschlichtet. Berliner, Funkenringe und frische „Zogene Küchle“ wurden neben den üblichen Getränken, wie Kinderpunsch, Glühwein und Glühmost von fleißigen Helferinnen und Helfern zum Verkauf angeboten.
Aufgrund der feuchten Witterung war der Funken etwas nass und brannte nicht sofort überall. Dies entmutigte die Kammeraden der Funkenzunft aber nicht. Mit der nötigen Geduld und Umsicht brannte der Funken dann schließlich wir gewünscht.
Das Abbrennen der „Hexe“ wurde wieder mit vielen Ahs und Ohs von vielen (Kinder-)Augen begleitet. Bis auf ein wenig Wind war uns das Wetter gewogen und der Funken konnte ohne Regen, Schnee oder sonstige Zwischenfälle zu Ende gebracht werden.

Alles in Allem konnte Sabine Berte-Walser und die Kammeradinnen und Kammeraden von der Funkenzunft mit dem Funken 2018 sehr zufrieden sein.

Feurio!


Am 18. Februar ist Funkensonntag

Aufbau

Am nächsten Sonntag (18.02.) ist wieder Funkensonntag. Wir werden immer wieder von interessierten Menschen angesprochen, wann denn der nächste Funken sei. Eigentlich ist es ganz einfach zu merken. Immer der 1. Sonntag nach Aschermittwoch oder der 1. Fastensonntag.

Bis zum Ende des 4. Jahrhunderts scheint das Fasten in Rom am 6. Sonntag vor Ostern begonnen zu haben. Dadurch kommt man auf die symbolischen 40 Tage und die Fastenzeit endete am Gründonnerstag, an dem die Büßer wieder zum Empfang der Kommunion zugelassen wurden. Ab dem 5. Jahrhundert wurden die Sonntage (praktischerweise) vom Fasten ausgenommen. Dadurch musste der Beginn der Fastenzeit auf den Aschermittwoch vorgezogen werden. So kommt man inclusive der beiden Tage des Trauerfastens (Karfreitag und Karsamstag) auch wieder auf die 40 Tage.

Über die Ursprünge des uralten Funkenbrauches gibt es ganz unterschiedliche Deutungen, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll. Wichtig zu merken ist:

Wir machen in Wangen natürlich wieder einen Funken, auch wenn unsere Veranstaltung nicht in allen Medien erwähnt wird. Am Nachmittag werden wir wieder Krapfen, Funkenringe und Kuchen verkaufen. Abends, zum Funken wird es erstmals frisch zubereitete „zogene Küchle“ geben. Daneben die übliche Funkenwurst, Krapfen (Berliner) und Funkenringe geben.  Wir sind also neben den Getränken gut auf viele Gäste vorbereitet und freuen uns auf rege Teilnahme am Funken.