Funkenbrauch im Allgäu

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Der Funken ist vorbei und der Winter schlägt zurück

Kaum zu glauben, aber nach diesem wirklich gelungenen und schönen Funkenwochenende meldet sich der Winter sofort mit Schneesturm und Glatteis zurück. Und wir haben fast Mitte März. Naja, wir leben im Allgäu, da sollte man eigentlich immer mit Schnee rechnen.

Aber zurück zum Funken. Dieses Jahr wurden wir von einem SWR-Fernseh-Team begleitet. Deswegen ist es schwierig einen Beitrag über den Funken zu schreiben. Denn besser und einfühlsamer kann man kaum über unseren Funkenbrauch berichten.

Bis zum 09.03.2020 wird dieser Treffpunkt Beitrag zu sehen sein. Schaut also selbst in der Mediathek.

Deswegen nochmals vielen Dank an das Team um Antje Müller und Sonja Schrecklein für die Moderation. Ebenso vielen Dank und ein dreifaches Feurio an alle Helferinnen und Helfer und nicht zuletzt an unsere Besucher. Denn ohne Euch wäre der Funken auch nur halb so schön.

Eine schaurig schöne Hexe …

wie jedes Jahr am gumpigen Donnerstag trafen sich einige Nachbarn und die Mitglieder der Funkenzunft bei Cilly und Corinna Graf um die schaurig schöne Hexe zu loben.

Die milde Witterung und die Sonne lockten alle nach draußen. Es gab leckere `zogene Küchle, Kaffee und den einen oder anderen Schnaps für das Loben der Hexe.

Dieses mal begleitet uns ein dreiköpfiges Team vom Südwestfunk durch die ganze Funkenzeit. Auch die viel gelobte und bestaunte Hexe, die am Funkensonntag ihr Ende finden soll, wurde schon gefilmt.

Vermutlich wird am Funkensonntag kein Schnee mehr liegen, aber beim Allgäuer Winter kann man es ja nie genau wissen.

Wir freuen uns jedenfalls alle schon, den Winter am 10. März endgültig auszutreiben.

Bis dahin,
Feurio!

Funkenhexe
die Funkenhexe 2019

Das war echt „hart“ …

Die Christbaumsammlung wurde zwar schneebedingt etwas verschoben, dennoch tat der knochenhart gefrorene Schnee, der dick und kalt über den Bäumen lag, sein übriges um den Sammlern das Leben ziemlich schwer zu machen. Teilweise konnte man auf der Schneedecke stehen, ohne dass diese nach gab.

Die Bäume sind fest im Schnee eingefroren.

Die Stimmung war trotzdem gut, auch wenn der Schnee nicht alle Bäume freigegeben hat. Die fleißigen Männer wurden nach der Sammlung mit einem warmen Essen verwöhnt.

Das Essen haben sie sich verdient.

Vermutlich wird es noch etwas dauern bis der Schnee so weich ist, dass wir in einem zweiten Durchgang die verbliebenen Bäume abholen können.

Hoffen wir also bis zum Funken, der am 10. März stattfindet, auf milde Temperaturen, dass der Schnee sich „erweichen“ lässt.

Christbaumsammlung wird auf den 26.01.19 verschoben

Die Vorstandschaft der Funkenzunft hat sich entschieden, entgegen den Verlautbarungen in der SZ vom letzten Samstag, das Sammeln zu verschieben.

Angesichts der Wetter- und Schneelage haben wir uns entschlossen das Christbaumsammeln auf Samstag, den 26.01.2019 zu verschieben.

Nach Begutachtung einiger Sammelplätze und der Zufahrt zum Funkenplatz sehen wir wenig Chancen, das Christbaumsammeln am kommenden Samstag wie geplant durchführen zu können.

Wir hoffen nun alle auf Wetterbesserung, bzw. auch auf eine Verbesserung der Verkehrssituation. Denn manche Strassen sind aufgrund von Schneehaufen nur eingeschränkt befahrbar.

In diesem Sinne: Feurio! Jetzt haben ein paar Bäume noch die Change etwas länger in unseren Stuben zu verbleiben.

Christbaumsammlung ist am 19.01.19

Weihnachten ist vorbei und die Stadt hat bereits wieder die Sammelstellen eingerichtet. Wir werden am Samstag, den 19.01.19 im Stadtgebiet Wangen wieder Christbäume sammeln.

Und nun unsere „Wünsche“:

  • bitte keinen (Garten-)Abfall
  • keinen Baumschnitt oder einzelne Zweige
  • bitte auch keine Plastiksäcke oder Tüten

das gehört alles nicht auf, bzw. in den Funken. Solltet Ihr den Sammeltermin verpassen, können die Bäume auch gerne direkt beim Funkenplatz abgegeben werden.

die üblichen Sammelstellen im Stadtgebiet von Wangen

Feurio und schöne Grüße!

Funkenzunft spendet an Stiftung Valentina

Am 15. November fand die alljährliche Hauptversammlung der Funkenzunft statt. Die Berichte der Vorstandschaft wurden gehört und die Vorstandschaft für ihre geleistete Arbeit entlastet.

Die Termine des neuen Funkenjahres wurden besprochen und einige Neuerungen verabschiedet. Unter anderem wurde die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages beschlossen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Einnahmen bei den letzten Funken wetterbedingt nicht besonders hoch ausgefallen sind.

Da die Funkenzunft ein gemeinnütziger Verein ist, werden die Einnahmen des Funkens für karitative Zwecke gespendet. Erfreulicherweise kann dieses Jahr wieder etwas gespendet werden. Die Spende geht an die Stiftung Valentina.

Wir freuen uns dieses Jahr auf einen späten aber hoffentlich schönen Funken am 10. März 2019 und danken allen unseren Unterstützern.

 

Funkensonntag

Nach den vielen Mühen und dem letzten wetterbedingt sehr schlecht besuchten Funken konnten wir uns dieses mal über einen schönen und erfolgreichen Funken freuen. An die 2000 Christbäume wurde gesammelt und am Funkenplatz zu einem schönen Funken aufgeschlichtet. Berliner, Funkenringe und frische „Zogene Küchle“ wurden neben den üblichen Getränken, wie Kinderpunsch, Glühwein und Glühmost von fleißigen Helferinnen und Helfern zum Verkauf angeboten.
Aufgrund der feuchten Witterung war der Funken etwas nass und brannte nicht sofort überall. Dies entmutigte die Kammeraden der Funkenzunft aber nicht. Mit der nötigen Geduld und Umsicht brannte der Funken dann schließlich wir gewünscht.
Das Abbrennen der „Hexe“ wurde wieder mit vielen Ahs und Ohs von vielen (Kinder-)Augen begleitet. Bis auf ein wenig Wind war uns das Wetter gewogen und der Funken konnte ohne Regen, Schnee oder sonstige Zwischenfälle zu Ende gebracht werden.

Alles in Allem konnte Sabine Berte-Walser und die Kammeradinnen und Kammeraden von der Funkenzunft mit dem Funken 2018 sehr zufrieden sein.

Feurio!

Am 18. Februar ist Funkensonntag

Am nächsten Sonntag (18.02.) ist wieder Funkensonntag. Wir werden immer wieder von interessierten Menschen angesprochen, wann denn der nächste Funken sei. Eigentlich ist es ganz einfach zu merken. Immer der 1. Sonntag nach Aschermittwoch oder der 1. Fastensonntag.

Bis zum Ende des 4. Jahrhunderts scheint das Fasten in Rom am 6. Sonntag vor Ostern begonnen zu haben. Dadurch kommt man auf die symbolischen 40 Tage und die Fastenzeit endete am Gründonnerstag, an dem die Büßer wieder zum Empfang der Kommunion zugelassen wurden. Ab dem 5. Jahrhundert wurden die Sonntage (praktischerweise) vom Fasten ausgenommen. Dadurch musste der Beginn der Fastenzeit auf den Aschermittwoch vorgezogen werden. So kommt man inclusive der beiden Tage des Trauerfastens (Karfreitag und Karsamstag) auch wieder auf die 40 Tage.

Über die Ursprünge des uralten Funkenbrauches gibt es ganz unterschiedliche Deutungen, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll. Wichtig zu merken ist:

Wir machen in Wangen natürlich wieder einen Funken, auch wenn unsere Veranstaltung nicht in allen Medien erwähnt wird. Am Nachmittag werden wir wieder Krapfen, Funkenringe und Kuchen verkaufen. Abends, zum Funken wird es erstmals frisch zubereitete „zogene Küchle“ geben. Daneben die übliche Funkenwurst, Krapfen (Berliner) und Funkenringe geben.  Wir sind also neben den Getränken gut auf viele Gäste vorbereitet und freuen uns auf rege Teilnahme am Funken.

Christbaumsammlung für den Funken am 20.01.18

Feurio!

Am 20.01. sammeln die Kammeraden der Funkenzunft wieder die Christbäume an den ausgewiesenen Sammelstellen ein.

Sammelstellen in Wangen

Ihr könnt bis um 09:00 am Samstag, den 20.01. noch Euren Christbaum abgeben. Danach sind die Sammelstellen wieder aufgehoben. Natürlich freuen wir uns jetzt schon auf Euren Besuch am Funkensonntag, am 18.02.2018.

 

Funkenzunft entlastet die Vorstandsschaft und freut sich auf die neue Funkensaison

Am letzten Donnerstag konnte Sabine Berte-Walser auf ihr erstes Jahr als neuer erster Vorstand bei der Funkenzunft zurückblicken. Nach einer kurzen Gedenkpause für den verstorbenen Ehrenvorstand Herbert Herrmann folgten der Rückblick des Vorstands, der offizielle Jahresbericht der Schriftführerin, Beate Maurus und der Kassenbericht von Finanzchefin Julia Ullmayer. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig durch die anwesenden Mitgliedern entlastet.

Das neue Funkenjahr wurde geplant, es wurde über die Verwendung des Gewinns des letzten Funkens beraten, der aufgrund der Wetterlage wirklich sehr gering ausgefallen ist. Zumindest musste die Funkenzunft keinen Verlust, wie im Vorjahr verbuchen.

Den Abschluss bildete ein kleiner Vortrag des Brauchtumswartes, Jochen Piecuch über die Bedeutung und den Ursprung des Funkenbrauchs.